Hotel München

Sehenswürdigkeiten in München

Allianz-Arena

Allianz-Arena

Am 30. Mai 2005 wurde die Allianz Arena in München-Fröttmaning eröffnet. Die Fußball-Arena ist Heimstätte der Münchner Vereine FC Bayern und TSV 1860. Der FC Bayern ist auch der derzeitige Eigentümer. Ihre Bauweise macht die Arena einzigartig. Die Fassade und das Dach der 340 Millionen Euro teuren Anlage bestehen aus 2.760 Luftkissen. Neben 69.901 komplett überdachten Plätzen bietet sie 6.000 Quadratmeter Fläche für Gastronomie. Zur Allianz Arena gehört die Esplanade, das größte Parkhaus Europas. Es kann insgesamt 9.800 Fahrzeuge beherbergen.

Alte Pinakothek

1836 wurde die Alte Pinakothek eröffnet, von Leo von Klenze im Autrag König Ludwigs I gebaut. Es ist der größte Museumsbau seiner Zeit und war Vorbild für Bauten in Rom und St. Petersburg. Die Alte Pinakothek umfasst Meisterwerke aus der europäischen Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Und mit mehr als 700 ständig ausgestellten Gemälden ist sie eine der bedeutendsten Galerien weltweit. Ein Großteil der Sammlung ist auf das Hause Wittelsbach, besonders auf König Ludwig I zurückzuführen.

Altes Rathaus

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus am Marienplatz fand erstmals 1310 Erwähnung. Im Laufe der letzten Jahrhunderte wurde es mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt in den Fünfzigern. Seit 1974 steht auch der 56 Meter hohe Turm im spätgotischen Stil wieder. Heute findet man an der Turmfassade die verschiedenen Stadtwappen Münchens. Im Turm selbst befindet sich das Spielzeugmuseum. Und der große Festsaal wird unter Anderem für Konzertveranstaltungen, Konferenzen und Empfänge genutzt.

Bavaria

Bavaria

König Ludwig I ließ die Ruhmeshalle, von dem Hofarchitekten Leo von Klenze, als ein patriotisches Denkmal errichten. 1853 wurde die dorische Säulenhalle aus Marmor eröffnet. Sie beherbergt eine Sammlung von Büsten berühmter Bayern, welche nach der Tradition König Ludwigs I stetig weitergeführt wird. Seit 2000 findet man hier auch Büsten bedeutender Frauen Bayerns. Die Ruhmeshalle und die 18 Meter hohe Bavariastatue bilden ein Ensemble oberhalb der Theresienwiese. Die Bavaria ist die weltliche Patronin Bayerns. Die Statue war seit der Antike die erste und zur Zeit ihrer Fertigung die größte aus Erz gegossene Plastik der Welt. Zum Oktoberfest 1850 wurde sie eingeweiht.

BMW-Museum

BMW-Museum

Das seit 1973 bestehende BMW- Museum befindet sich neben dem BMW Werk und dem BMW Hochhaus. Es besteht aus 7 Häusern: das Haus der Gestaltung, des Unternehmens, des Motorrads, der Technik, des Motorsports, der Marke, und der Baureihe. In diesen Häusern kann man mit Hilfe von Ausstellungsstücken und Multimedia-Unterstützung eine Reise durch die BMW- Geschichte, vom Designprozess, über den technischen Aufbau und dem Rennsport, bis hin zur Werbung, der vergangenen 90 Jahre machen.

Cuvilliés-Theater

Das Cuvilliés-Theater, ursprünglich ein "Residenztheater" wurde 1753 eröffnet. François de Cuvilliés baute das Theater im Auftrag von Kurfürst Max III im Rokoko-Stil. Nachdem das alte Opernhaus am Salvatorplatz geschlossen werden musste, wurde das Cuvilliés-Theater 1797 zum Hof- und Nationaltheater und damit dem Volk zugänglich gemacht. Zur Zeit seiner Erbauung war das Theater technisch eindrucksvoll, mit seiner Drehbühne und seinem horizontal verstellbaren Parkett. Seit 2008 ist es nun nach mehreren Schließungen und Rekonstruktionen wieder geöffnet.

Deutsches Museum

Das Deutsche Museum befindet sich auf der Museumsinsel. Zum Gebäude gehört der Museumsturm. Seit 1925 wird in diesem Wetterturm das Wetter gemessen. Im Turm findet man auch das Foucault-Pendel, welches die Erddrehung zeigt. In acht Geschössern können Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen besucht werden, wie Naturwissenschaft, Werkstoffe und Produktion, Energie, Kommunikation,Verkehr, Musikinstrumente, Kindermuseum und die Geschichte des Museums selbst. Neben dem Hauptstandort gibt es drei Zweigstellen, das Verkehrszentrum auch in München, die Flugwerft in Oberschleißheim und das Deutsche Museum in Bonn.

Frauenkirche

Frauenkirche

Die Domkirche "Zu Unserer Lieben Frau", auch Frauenkirche genannt, am Marienplatz ist die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising. Der spätgotische Backsteinbau von Jörg von Halsbach wurde 1494 geweiht. Mit ihren beiden knapp 99 Meter hohen Zwiebeltürmen ist sie das höchste Bauwerk der Münchner Altstadt. Und sie ist die größte Hallenkirche im süddeutschen Raum. Inmitten der Eingangshalle ist der berühmte Teufelstritt zu finden. In der Frauenkirche ist auch die Familiengruft der Wittelsbacher Kurfürstenfamilie.

Glyptothek

Glyptothek

Die Glyptothek wurde von Leo von Klenze im Auftrag des Kronprinzen Ludwig, dem späteren König Ludwig I errichtet, um die Sammlung von antiken griechischen und römischen Skulpturen des Kronprinzen der öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als Glyptothek wird auch die Sammlung selbst bezeichnet. Das Museum, welches sich an der Nordseite des Königsplatzes befindet, der wie ein antikes Forum aufgebaut ist, wurde 1830 eröffnet. Neben den Skulpturen sind heute auch antike Vasenkunst, Bronzen und Goldschmuck ausgestellt.

Münchner Stadtmuseum

Im Münchner Stadtmuseum erfährt man alles über die Geschichte der Stadt allgemeiner Kulturgeschichte. Eine der Besonderheiten ist das Filmmuseum, welches seit 1963 besteht. Dieses Kino bietet täglich Abwechslung aus den Bereichen Stummfilm-Klassiker und Klassiker der Internationalen Filmgeschichte. Neben der Instrumentensammlung und dem Fotomuseum mit über 500.000 Fotografien und einem der wenigen erhaltenen "Kaiserpanoramen" gibt es auch das Puppentheatermuseum. Ausgestellt ist eine Auswahl an Handpuppen und Schattenfiguren, über komplette Bühnen bis hin zu Textbüchern seit dem 18. Jahrhundert.

Nationaltheater

Das 1818 eröffnete Nationaltheater München wurde im Auftrag von König Maximilian I, nach griechischem Vorbild gebaut. Im Eingangsbereich sieht man korinthische Säulen. Das Repertoire-Theater hat mit seiner 2.500 Quadratmeter Bühne, die drittgrößte Opernbühne weltweit. Um den Wiederaufbau des Theaters nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg zu ermöglichen, gründete sich der Verein "Freunde des Nationaltheaters e.V." Er stellte die Finanzierung sicher und betreut bis jetzt die Portrait-Galerie des Nationaltheaters, die um die vierzig Büsten und Portraits von großen Intendanten, Dirigenten, Sänger/-innen des Hauses enthält.

Neue Pinakothek

Die Neue Pinakothek im Kunstareal München würde 1853 eröffnet. Wie die Alte Pinakothek wurde sie von König Ludwig I gegründet und auch ein großer Teil der Sammlung kommt aus seinen Privatbeständen. 1809 erwarb er sein erstes zeitgenössisches Gemälde und legte damit den Grundstein für die Sammlung der Neuen Pinakothek. Es war derzeit die erste Sammlung moderner Kunst. Die Neue Pinakothek zeigt europäische Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert, vom Klassizismus bis zum Jugendstil.

Oktoberfest

Oktoberfest

Zur Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Hildburghausen 1810 fand ein großes Pferderennen, auf der nach der Braut benannten Theresienwiese, statt. Das war der Vorläufer des Oktoberfestes. Seit 1819 ist es ein Volksfest, und heute wohl das größte der Welt. 1881 wurde auf dem Oktoberfest, auch Wiesn genannt, die erste Hendlbraterei eröffnet. Mittlerweile ist das Wiesnhendl Teil der Tradition, wie auch der Anstich des ersten Bierfasses durch den Stadtherrn, 1950 von Oberbürgermeister Thomas Wimmer eingeführt. Neben den Rummelattraktionen findet man mehrere kleine und 14 große Festzelte mit unterschiedlichen Themen auf der Wiesn, wie das Schützen-Festzelt, das Weinzelt, das Hippodrom und die Ochsenbraterei.

Olympiastadion

Olympiastadion

Das Olympiastadion ist Teil des, für die Olympischen Sommerspiele 1972 angelegten, Olympiaparks. Mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Sport- und Veranstaltungsstätten ist der Olympiapark heute das bedeutendste Freizeitzentrum Münchens. Das Olympiastadion wird seit der Eröffnung der Allianz Arena hauptsächlich für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Nennenswert ist auch der Olympiaturm. Dieser Fernsehturm gehört mit seinen 291,28 Metern zu den höchsten Türmen Europas. Neben den Aussichtsplattformen, und dem Münchner Rockmuseum kann man in 181 Metern Höhe ein sich drehendes Restaurant besuchen.

Pinakothek der Moderne

Der seit 2002 geöffnete Bau der Pinakothek der Moderne wurde von Architekt Stephan Braunfels entworfen. Es ist ein sehr moderner, offener Bau aus Sichtbeton, in dem sich vier unabhängige Museen aus den Bereichen Kunst, Grafik, Architektur und Design befinden. Die Pinakothek der Moderne repräsentiert die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Kunstmuseum ist die "Sammlung Moderne Kunst" ausgestellt, mit Hauptwerken der klassischen Moderne. Im Grafikmuseum befindet sich die "Staatliche Grafische Sammlung" mit ständig wechselnden Ausstellungen. Das Designmuseum mit der Ausstellung "Die Neue Sammlung" ist weltweit das bedeutendste seiner Art. Und im vierten Teil des Gebäudes befindet sich das Architekturmuseum der TU München.

Schloss Nymphenburg

Schloss Nymphenburg

Der Hauptteil des Schlosses Nymphenburg wurde 1675 fertig gestellt. Der Kurfürst Ferdinand ließ es als Lustschloss für seine Frau zur Geburt des Thronerben bauen. Es diente lange Zeit als Sommerresidenz der Wittelsbacher. Im Schloss befinden sich heute einige Museen, das Marstallmuseum, das Museum Mensch und Natur und das Porzellanmuseum München. Die im Schloss ansässige Porzellan Manufaktur Nymphenburg ist heute noch im Besitz der Wittelsbacher. Sie ist die einzige Manufaktur in der noch mit reiner Handarbeit gefertigt wird, ob das Herstellen der Porzellanmasse oder die Mischung der Farben.

Siegestor

Siegestor

Das Siegestor wurde um 1850 im Auftrag König Ludwigs I gebaut. Als Vorbild diente der Konstantinbogen in Rom. Auf dem großen Rundbogentor ist die Quadrina zu sehen, die Bavaria mit ihrem Viergespann aus Löwen. Auf der Nordseite des Tors befindet sich die Inschrift " Dem bayerischen Heere", als Andenken, an die ruhmreichen Siege in den napoleonischen Befreiungskriegen. Seit der Restaurierung, nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg, ist auf der Südseite die Inschrift " Dem Sieg geweiht, im Krieg zerstört, zum Frieden mahnend" zu lesen.

Städtische Galerie Lenbachhaus

Das Lenbachhaus war ursprünglich die private Villa von dem Maler Franz von Lenbach. Sie wurde 1891 fertig gestellt. Die Villa entsprach einer Mischung aus italienischer Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts und Münchner Architektur des 17. und 18. Jahrhunderts. In dieser Galerie werden heute die Bilder der deutsch-russischen Künstlergruppe "Der Blaue Reiter", gegründet von Franz Marc und Wassily Kandinsky, ausgestellt. 1994 wurde das Lenbachhaus um den Kunstbau am Königsplatz erweitert.

Viktualienmarkt

Der Viktualienmarkt, ehemals "grüner Markt", ist ein Markt hauptsächlich für Lebensmittel in der Innenstadt von München. Er existiert bereits seit 1807 und hat sich seither von einem Bauernmarkt zu einem Feinschmeckermarkt entwickelt. Er findet, außer an Sonn- und Feiertagen, täglich statt. Mit einer Gesamtfläche von 22.000 Quadratmeter und mit 140 Händlern ist er in sieben Abteilungen gegliedert. Hier findet man Cafés, Brunnen und viele Angebote an frischen Lebensmitteln.